Letzter Tag

Vom letzten Tag gibt es nicht viel zu berichten. Einmal ausschlafen war uns vergönnt, dann begann die Suche nach der Immanuelkirche in Yafo.

Die Kirche selbst wurde von Kaiser Wilhelm gestiftet und ist heute Heimat der lutherischen norwegischen Gemeinde. Wir feierten dort unseren Abschlussgottesdienst. Empfangen wurden wir von einem sehr freundlichen Küster, der super zu unserem Team in Kelkheim-Münster passen würde. In einer Schale sammelten wir symbolisch unsere Erinnerungen und positiven Erfahrungen, um sie mit nach Deutschland zu nehmen. Das Nachtreffen ist schon im Blick – die Erinnerungsschale wird auch dort sein.

Die Fahrt zum Flughafen war kurz und der befürchtete Sicherheitscheck am Flughafen weniger lang, als befürchtet. Abschied ist immer schwer, erst recht nach einer so wunderbaren Reise. Auf Wiedersehen und vielen Dank an Marion unseren Guide und an Hassan unseren Fahrer. Sie haben uns liebevoll und sicher durch Israel geführt. Vielen Dank auch an alle, die dabei waren – es war eine wundervolle Gruppe. Auf Wiedersehen Israel – Heiliges Land.

Bis nächstes Jahr in Jerusalem – Schalom

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Tel Aviv -Schalom Israel

Am letzten Morgen in Tel Aviv haben einige die Gelegenheit genutzt, im Mittelmeer zu baden. Die Wellen haben sich etwas beruhigt, aber waren noch hoch genug, um Spass zu haben.

Eine sehr schöne Abschlussandacht  in einer kleinen Kirche in Jaffa  hat unsere Pilgerreise perfekt abgerundet. Nochmals herzlichen Dank für die tolle musikalische Begleitung von Doro und Maria. Auch herzlichen Dank an Frau Luhmann für die Begleitng mit ihrer Flöte.

Gerne haben wir uns alle bei Doro und Norbert für die tolle Vorbereitung, Wegbegleitung und- hoffentlich Nachbereitung – bedankt. Wir wünschen beiden noch schöne Tage.

Dann ging es zum Flughafen. Die Kontrollen waren nicht ganz so schlimm wie befürchtet, aber aufregend genug. Letzte Schekel wurden  noch ausgegeben – dann war es Zeit für den Abflug.

Schalom Israel!

 

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Bilder zu einmal quer durch Israel

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

Weitere Galerien | Hinterlasse einen Kommentar

Einmal quer durch Israel

Den gestrigen Abend verbrachten wir mit Liedern zur Gitarre im Garten des Hotels. Alle genossen diesen lauen Abend.

Heute ging es zur üblichen Zeit um 6:30 Uhr los. Die lange Busfahrt war geprägt vom Negev, den wir durchquerten. Bizarr und Kontrastreich, aber arm an Farben – so ist mir die Wüste in erinnerung. Es gab viele Felsen und kaum Sand. Und erstaunlich, was in Israel in der Wüste so alles wächst und gedeiht. Über Milchkühe staunen wir schon nicht mehr und eine Eisbude am Straßenrand ist auch schon fast normal ;-) , aber als dann Weinstöcke, Strauße (Vogel) und Steinböcke hinzukamen, waren wir doch überrascht. Am Grab von Ben Gurion und seiner Frau wurde klar, wie viel Israel seinen Pionieren verdankt.

Kaum zu glauben, aber mitten in der Wüste trafen wir ein Lehrerehepaar aus Kelkheim. Wir sehen uns demnächst in der Schule wieder.

Hinter Beer Schewa verändert die Landschaft ihr Gesicht. Die mittlerweile eintönigen beigetöne gehen in braun und grün über. Landwirtschaft ist fast überall zu sehen und auch die Industrie ist nicht zu übersehen.

Mittlerweile sind wir gut in Tel Aviv angekommen. Leider ist der Wellengang im Mittelmeer recht hoch, so dass Baden verboten war. Für eine Abkühlung bis zu den Knien hat es noch gereicht. In Israel ist Feiertag, aber an der Strandpromenade ist viel los. Alles sehr schön gemacht – mit Phantasie und sehr praktisch. Für das leibliche Wohl ist bestens in allen Varianten gesorgt. Auf uns wartet das Abendessen im Hotel, bestimmt so gut, wie während der ganzen Reise.

Wir konnten noch einen wunderbaren Sonnenuntergang genießen. Toll die Sonne im meer und davor die hohen Wellen mit Gischt und dem typischen Meeresgeruch.

Morgen geht es schon zurück

Schalom nach Deutschland

Veröffentlicht unter Uncategorized | 1 Kommentar

Bilder Bilder Bilder

Diese Galerie enthält 8 Fotos.

Weitere Galerien | Hinterlasse einen Kommentar

Ruhetag am Roten Meer

Heute fällte der Bericht denkbar kurz aus. Eilat entpuppte sich bei Tag nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Die Gruppe teilte sich auf. Meeresaquarium, schnorcheln, Badetag und Mittagsschlaf. So würde ich den Tag zusammenfassen.

Der Tag war doppelt gut, wenn ich das Wetter hier ;-) mit dem Wetter in Kelkheim :-( vergleiche.

32 Grad mit warmen Wind bei wolkenlosen Himmel

gegen

11 Grad mit Regen und fallenden Blättern.

Nichts für ungut

Schalom aus Eilat

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Was für ein Tag

 

Was für ein Tag: Grabeskirche – Klagemauer – Tempelplatz mit Felsendom – Massda – Eilat mit Laubhüttenfest. Doch der Reihe nach.

Der viele Trubel rund um die Grabeskirche führte zur Idee, einmal ganz früh zum Grab Jesu zu gehen. Wirklich ganz früh wären 4:00 Uhr gewesen, ein guter Teil der Gruppe brach um 5:45 Uhr auf. Zwar war die erwartete Eucharistiefeier erst um 6:30 Uhr, aber die Wartezeit in der fast leeren Kirche ein gewinn. Als die Messe anfing, befanden wir uns wirklich in übersichtlicher Gemeinschaft, diue gerade eben den Platz vor dem grab füllte. Zu unserer Überraschung wurde die Messe auf deutsch mit lateinischen Choral gefeiert. Ich durfte die Lesung aus der Pfingstpredigt des Petrus lesen. Die Einsetzungsworte sprach der Priester von ganz hinten aus dem Grab, so dass bei uns nur ein Flüstern ankam. So leise ist Eucharistie meines Erachtens, wenn man sie  im Eigentlichen Sinne versteht. Die Auferstehung, die ja zentral gemeint ist, ist ein leises Geschehen. Es war schön vor den Massen, zu den wir ja auch gehören, die Grabeskirche zu erleben. Einige fanden auch einen ganz stellen Platz für sich. Je tiefer man in die Gewölbe der Kirche absteigt, desto ruhiger. Wir begegneten den ersten Pilgergruppen beim Verlassen der Kirche.

Erst nach dem Gottesdienst gab es ein hastiges Frühstück, denn der Bus wartete bald auf uns. Einmal um die Stadtmauer herum wurden wir zum Eingang zur Klagemauer gefahren. Eigentlich ist es die westliche Mauer des alten Tempels. Die Warteschlange vor der Sicherheitsschleuse ist muslimisch und jüdisch gemischt. Erst am Ende teilt sich die Schlage. Vor der Klagemauer, unser erstes Ziel, standen viele jüdische Beter. Es war wunderbar zwischen den wippenden Männern zu stehen und still, wenn auch deutsch mitzubeten und den Toralesungen (hebräisch) zu lauschen. Ich hätte noch Stundenlang mit beten können, aber wir hatten gerade mal 10 Minuten Zeit. Unser Programm ist so voll und vielgestaltig, dass oft recht wenig Zeit bleibt.

In diesem Fall war es die begrenzte Zeit auf dem Tempelberg. Zum muslimischen Mittagsgebet mussten wir den tamepelberg verlassen. Also möglichst schnell noch einmal durch die Schleuse und dann staunend auf dem großen Platz zwischen Al Agsa Moschee und Felsendom stehen. Hier treffen wirklich die Religionen aufeinander. Überall waren Gruppen von Männern und Frauen, die offensichtlich den Koran studierten und dabei leise diskutierten. Gut bewacht zogen streng religiöse Juden über den Platz. Eine Provokation. Der Platz ist offen und weit und fasst zur Not eine Million Muslime, wenn an hohen Feiertagen gebetet wird. Wo ich so schreibe fällt mir auf, wie schnell mir Psalmen im Herzen standen, als ich zwischen den Juden an der Klagemauer stand und wie wenig ich zwischen den islamischen Heiligtümern ans Beten dachte.

Auf dem Scopusberg nahmen wir Abschied von Jerusalem. Der wunderbare Blick lies Gedanken an das himmlische Jerusalem kommen. Wir kommen wieder. Bis bald Schalom.

Die Fahrt durch die jüdische Wüste am Toten Meer führte nach Massada. Geschichte zum Anfassen. Ich kann mir gut die Situation der Belagerung vorstellen und die dramatischen letzten Tage im Jahre 73 n. Chr. Eine Seilbahn führt auf den Tafelberg und die Runde durch die Ruinen ist eine heiße Angelegenheit. Trotzdem stiegen viele aus der Gruppe zu Fuß ins Tal.

Die lange Fahrt nach Eilat wurde von der wunderbaren Wüstenlandschaft begleitet. Farben und Formen huschten vorbei. Ein Genuss im klimatisierten Bus. Draußen vermutlich kein Vergnügen.

Dann Eilat – Schock — Schock und nochmals Schock. Ich war noch nie auf Mallorca im Ballermann. Aber jetzt ahne ich wie es da aussieht. Im Prinzip ist Eilat eine Landebahn mit Hotels an beiden Seiten und einer Kirmes am “Strand”. Gedacht war ein stiller Tag der persönlichen Einkehr. Wir werden eher einen Tag im touristischen Trubel erleben. Hoffentlich ist es am Aqurium etwas stiller.

Schalom aus Eilat

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Bilder vom Abschied aus Jerusalem

Diese Galerie enthält 14 Fotos.

Weitere Galerien | 1 Kommentar

Bilder zu Sonntag in Jersualem

die Knesset ( Parlament)

7 armiger Leuchter vor der Knesset

Blick über die Altstadt mit Felsendom

Gottesdienst heute morgen

Unterwegs im Judenviertel

Blick der Hoffnung aus dem Holocaust Museum Richtung Jersualem

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Sonntag in Jerusalem

Für die Gruppe begann der Sonntag in einer kleinen Seitenkapelle der Dormitio Abbey. Ich begann schon ganz früh in der Grabeskirche. Ich hatte um 6:30 auf stille gehofft, aber gefehlt. Die Lateiner, also unsere eigene Konfession, feierte auf dem Kalvarienberg Messe. Die Armenier begannen zunächst verhalten und dann immer lauter mit ihrem Gottesdienst. Um 7:00 kamen die Orthodoxen dazu. Mit viel Geläut und lautem Gesang begann die Liturgie. Ich hatte eine ruhige Ecke gefunden und war in einem tief gelegenen Raum für mich alleine. Ein Wunder, dass als ich aufbrach, das Grab leer war und ich ganze fünf Minuten mit einem anderen Mann für mich alleine beten konnte. Es schwirrt uns allen etwas der Kopf von den vielen eindrücken und dem vielen Beten. Die Ruhe kommt vermutlich erst später. Hauptsache unser Pilgerweg bleibt ein Weg mit Jesus.

Unser Gottesdienst bei der Dormitio Abbey hatte drei Lesungen. Christi Himmelfahrt, Pfingsten und die Fußwaschung (letztes Abendmahl). Alle drei Lesungen werden am Abendmahlssaal lokalisiert. Dazu hätte noch das Grab Davids kommen können. Die Fülle der heiligen Orte ist kaum zu steigern. Es war wunderbar mit Regi Eucharistie zu feiern. Für den Gesang wurden wir von den wachenden Franziskanern nachher ausdrücklich gelobt. Ungewohnt war allenfalls die Mundkommunion für die Gruppe. Gut gelaunt genossen wir den Garten an der Abtei, bevor es weiter ging.

Unser Weg zur Klagemauer blieb im Pilgertrubel des Laubhüttenfestes stecken. Im jüdischen Viertel in der Altstadt war kaum ein Durchkommen, so dass wir den Besuch der Klagemauer auf morgen verschoben haben. Der Weg durch die engen Gassen war für die Gruppe etwas mühsam – mich verlockten die vielen Auslagen. Gerne hätte ich den einen oder anderen jüdischen Kultgegenstand erworben. Darf man als Christ einen Gebetsschal nutzen? Ich denke schon.

Der anschießende Besuch in Yad Vaschem ist, so meine ich, für eine deutsche Pilgergruppe Pflicht. Die Gedenkstätte ist vorbildlich gestaltet. Betroffen, wie immer, wenn ich den dunklen Schatten unserer deutschen Vergangenheit begegne, ging ich durch die Räume. Die Gruppe verlief sich; sicher werden wir noch unsere Eindrücke austauschen. Mich hat besonders die Gedenkstätte der Kinder bewegt. In einem dunklen Raum reflektieren Spiegel fünf Kerzen abertauschendmal. Dazu liest eine Stimme die Namen und Herkunftsorte der ermordeten Kinder. Am ende fehlen mir aber immer die Worte – Es bleibt Trauer und Schweigen.

Der Nachmittag und der Abend blieb frei. Gelegenheit zu Einkauf und zur Ruhe. In Jerusalem trafen wir immer wieder auf Pilger aus unserer Gruppe. Beim zweiten Einkauf entpuppte sich Dorothea als professionelle Feilscherin. Der Verkäufer hatte jedenfalls Tränen in den Augen als wir gingen. ;-)

Morgen geht es weiter. Bis ans Rote Meer. Ich bin gespannt.

Schalom Jerusalem

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar